Atraktionen

BRZESKO

– Der Marktplatz in Brzesko

1_brzeski_rynekUm den Marktplatz herum befinden sich viele interessante Bürgerhäuser, die nach dem großen Brand im Jahre 1904 erbaut wurden. Sie sind im neugotischen, eklektischen und Jugendstil erhalten. Gebäuden haben interessante Erker, Portale und schöne Blumen- und Figurenornamente.

– Das alte Rathaus in Brzesko

2_brzeski_ratuszDas Rathaus hatte in Jahren 1909-1910 eine krakauere Baufirma von W. Apter nach dem Projekt von dem Architekten Gabriel Niewiadomski aus Krakau errichtet. Eines der wichtigsten Denkmäler von Brzesko wurde aus Ziegelsteinen gebaut. An der südlichen Fassade des Gebäudes befindet sich ein Mosaik mit dem Wappen von Brzesko – Greifvogel.

– St. Jakobs Kirche

3_brzeski_kosciolDie erste Holzkirche in Brzesko wurde 1385 bestimmt dank der Königin Jadwiga Andegaweńska errichtet. Der Bau der heutigen, gemauerten Kirche begann 1529 von Jan Turobińczyk aus Koszyce. Die Kirche wurde 1544 geweiht. Sie wurde mehrmals von fremden Soldaten und durch Brände zerstört. Nach dem Brand im Jahr 1904 wurde sie im neugotischen Stil wohl von dem Architekten Roman Bandurski aus Krakau wieder aufgebaut. Im Innenraum der alten Kirche gibt es neugotische Altäre und eine Kanzel, die am Anfang des XX. Jahrhunderts entstand. Sie wurden von Ferdynand Stuflesser in St.Ulrich-Gröden in Tirol geschaffen. Es gibt auch Bilder aus den XVIII-XX. Jahrhunderten von u.a. Julian Krupski und Adolf Hyła.

– Sankt Florian Figur

4_florianIn der Mitte von dem Marktplatz steht Sankt Florian Figur aus dem Jahre 1731, die von Bürgern nach dem nächsten Brand gestiftet wurde.

– Denkmal von Jan Albin Götz

5_GoetzIn der Browarnastrasse vor dem Einfahrt zur Okocim Brauerei steht ein Denkmal von dem Baronen Jan Albin Götz ( 1864-1931 ), auch Götz Edler von Okocim, und 1909-1911 Götz Freiherr von Okocim. Er war der Besitzer von der Brauerei und von dem unweit liegenden Palais.

– Palast von Götz in Okocim

6_palac_GoetzaDer Palast lieβ Jan Albin Götz Okocimski ( 1864-1931), der König von Bier, Industrieller, Landbesitzer, Philantrop und Mäzen, seit 1909 auch Baron, in Jahren 1898-1900 errichten. Das Familiennest wurde nach dem architektonischen Entwurf von der Gesellschaft Ferdinand Fellner und Herman Helmer aus Wien gebaut. In Jahren 1908-1909 wurde er ausgebaut und bekam einen östlichen Flügel mit einem Wintergarten und einem Palmenhaus nach dem Bauplan von dem Professoren der Technischen Hochschule in Wien Leopold Simon. Gegenwärtig ist er zusammen mit dem Park von dem Salzbergwerk in Bochnia verwaltet.

– Das Gelände der Brauerei in Okocim

7_browar_okocimDer Gebäudekomplex der Brauerei gehört zu den prächtigsten industriellen Gebäuden der Woiwodschaft Kleinpolen. Der seit Jahren für das hervorragendes Bier bekannte Betrieb wurde seit 1845 gebaut und bis zu den 30. Jahren des 20. Jahrhunderts ausgebaut. Von vielen Gebäuden der Brauerei auszeichen sich besonders u.a. so genannte „Alter Palast” (1845-1850), alte Mälzerei (1875), Speicher für Gerste (1884), Brauhaus (1845). Seit einigen Jahren ist Okocim Brauerei ein Teil der dänischen Brauereigruppe Carlsberg Okocim SA.

– Das ehemalige Sommertheater

8_teatr_letniIn der Nähe der Brauerei in der Wesołastraβe befindet sich das ehemalige Sommertheater , dass 1902 auf Initiative von Jan Albin Götz im Goralenstil gebaut wurde. Das von dem Architekten Eugeniusz Wesołowski entworfene Objekt gehörte zu den schönsten Objekten in Galicien . In dem Gebäude befindet sich jetzt ein Restaurant-“Pavillon ”.

– Friedhof

9_cmentarz parafialnyZwischen der Kościuszkistraβe und Ogrodowastraβe befindet sich ein Friedhof aus dem Jahr 1801. Hier ruhen bedeutendste Gestalten aus dem Leben von Brzesko u.a. Dichterin Stanisława Sosnowska, die Mutter von Ludwik Solski und der Graf Artur Sumiński, der Besitzer von Słotwina.

– Kriegsfriedhof

10_cmentarz_wojennyDer Kriegsfriedhof wurde von dem österreichischen Architekten Oberleutnant Robert Motke entworfen und befindet sich an der Czarnowiejskastraβe. Hier sind Soldaten des Ersten Weltkriegs begraben, die in Jahren 1914-1915 gestorben sind.

– Jüdischer Friedhof

11_cmentarz_zydowskiDer Friedhof befindet sich an der Czarnowiejskastraβe und wurde um 1824 gegründet. Hier sind verdiente Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft begraben, Rabbiner u.a. Arie Leibusch (gestorben 1846), Towi Lipschitz (gestorben 1912). Auf dem Friedhof befindet sich auch ein Grab mit über zwei Hundert Mitgliedern der jüdischen Familien, die am 18. Juni 1942 von den Nazis ermordet wurden.

JADOWNIKI

Jadowniki ist eine Ortschaft, die am Fuβ des Hügels Bocheniec (400 ü.d.M) liegt. Eine erste geschichtliche Erwähnung erfuhr der Ort im Jahr 1195.

– Die Burg auf Bocheniec

13_grodzisko_bocheniecAuf dem Hügel befinden sich Ruinen einer groβen Burg aus den IX-X Jh., die mit dem Volksstamm Wislanen verbunden ist. Die Burg wurde im Jahre 1905 enteckt und gehört zu den wichtigeren Schutzobjekten in Polen.

– Annakirche

14_jadowniki_koscolek_AnnyDie ziemlich kleine Kirche stammt aus der ersten Hälfte des 17. Jh. und wurde von Władysław Lubowiecki, einem Landesrichter und Pächter von Jadowniki, gestiftet. Die Kirche ist im gotischen Stil erbaut und der Innenraum stammt aus den 17. Und 18. Jh.

OKOCIM

Zuerst blieb das Dorf in Besitz von der Familie Melsztyńscy, dann ging es an Familie Czerny.

– Die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit

16_okocim_kosciolDie neugotische Pfarrkirche wurde 1884-1885 erbaut. Sie ist von Jan Evangelista Götz gestiftet und von dem Architekten Max Schwada aus Wien entworfen. Unter der Kapelle befindet sich eine Krypta mit Särgen der Familie Götz von Okocim.

– Das Schulgebäude in Okocim

17_okocim_szkola_podstawowaNeben der Kirche befindet sich eine eklektizistische Schule aus dem Jahr 1895, die von Jan Albin Götze gestiftet und von dem Architekten Teodor Talowski entworfen wurde.

PORĘBA SPYTKOWSKA

Ein malerisches Dorf, einst gehörte es zu Spycimir Leliwita ,dem Ahnherren der Familie Tarnowski und Melsztyński. Die Pfarrkirche St. Bartholomäus ist ein gotisches Gebäude, um die Hälfte des 16. Jh. erbaut.

– Der Glockenturm in Poręba Spytkowska

19_porabka_dzwonnicaNeben der Kirche befindet sich ein frei stehender Glockenturm, im 17. Jh. gebaut.

SZCZEPANÓW

Das Geburtsort von Stanislaus der Heilige, Bischof von Krakau, im 1078 verhängte der polnische König Bolesław II. über ihn das Todesurteil. Hier ist auch Primas von Polen Krzysztof Antoni Szembek im 17. Jh. geboren. Bis zu dem 15. Jh. gehörte das Dorf der Familie Turzynita, nachher zu Melsztyński, Czerny und Lubomirski.

– Die gotische Kirche der hl. Maria Magdalena

21_szczepanow_bazylikaDie Kirche wurde u.a. von Jan Długosz, dem polnischen Historiker, Diplomaten und Chronist gestiftet. Er wurde von einem berühmten Erbauer aus Krakau Marcin Proszko errichtet. In der Kirche sind gotische Elemente erhalten, u.a. Gründungsakt und Portale.

– Die Kirche des hl. Stanislaus BM (Basilica minor)

22_szczepanow_kosciol_cmentarnyDie Kirche wurde in Jahren 1911-1914 nach dem Entwurf von dem Professoren der Technischen Akademie Lemberg Jan Sas-Zubrzycki.

– Friedhofskirche des hl. Stanislaus

23_szczepanow_kaplica_narodzeniaAuf dem Friedhof befindet sich eine der nicht zahlreichen neoklassizistischen Kirchen. Sie wurde 1781 von Stanisław Lubomirski errichtet, da, wo es früher eine Holzkapelle aus 1511 gab, die auf den Fundamenten des hl. Stanislaus Familienhauses stand. In der Kirche befinden sich Altäre im spätbarocken Stil und klassizistische Orgel.

– Die Kapelle des hl. Stanislaus

Eine neugotische Kapelle aus dem Jahr 1861 macht das Geburtsort des hl. Stanislaus unvergesslich. Hier sollte der zukünftige Heilige unter einer Eiche zur Welt kommen. In der Nähe gibt es auch einen Brunnen, mit der hölzerner Brunnenauskleidung und eine Figur von dem hl. Stanislaus auf der Säule aus dem 17. Jh.

JASIEŃ

Ein Dorf, westlich von Brzesko gelegen, einst Eigentum von Familie Melsztyński.

– Die Kirche Maria Himmelfahrt

25_jasien_kosciolDie gotische Pfarrkirche wurde 1436 von Spytko aus Melsztyn gestiftet. Im Inneren der Kirche wurde alte Polychromie aus dem 15. Jh. entdeckt.

MOKRZYSKA

26_mokrzyska_drewniana_zabudowa_XIX wHier findet man Beispiele der Holzbau aus dem 19. und 20. Jh.

BUCZE

27_bucze_kosciolDas Dorf wurde im 12. Jh. gegründet. Hier befindet sich die Kirche Unserer Lieben Frau von der immerwährenden Hilfe, die 1947-48 nach dem Entwurf von Adolf Szyszko-Bohusza erbaut wurde.

STERKOWIEC

28_sterkowiec_cmentarz_wojskowyDas Dorf wurde vermutlich im 16. Jh. gegründet. In dem Wald befindet sich ein kleiner Kriegsfriedhof aus dem Ersten Weltkrieg.

WOKOWICE

29_wokowice_dworDas Dorf aus dem 15. Jh., früher gehörte es zu den Bischöfen von Krakau. In dem Dorf befindet sich ein Herrenhof aus Ende des 19. Jh.

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